Monday, 8 July 2019

268 Kleinere Schriften LXII Kriegführung des osmanischen Reiches / Die Geschichte des kleinen Jungen, Abidin
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Kriegführung des osmanischen Reiches / Die Geschichte des kleinen Jungen, Abidin

Wir sind im Jahre 1496 im osmanischen Reich und die Perser waren gerade besiegt worden, so dass man sich wieder nach Europa richten konnte, wovon sich noch größerer Beutereichtum erhoffen ließ.
Der Vater hatte Abidin (der die Religion verehrt, ein Sklave der Religion) in die Stadt auf den Markt mitgenommen. Der Dorfjunge war gerade sechs Jahre alt geworden und sollte seinem Vater beim Einkaufen helfen, vor allem auf den Karren aufpassen, wenn der Vater gerade mit einem Verkäufer handelte.
Schon vor der Stadt wurden sie von einem Strom von Hunderten mitgerissen und in eine Richtung getrieben. Manchmal grüßte der Vater den einen oder anderen Bekannten aus den Nachbardörfern, aber für Abidin waren diese weltfremd. Seine Augen sprangen von Stand zu Stand. Dort wurde alles angeboten, Teppiche, Töpfe, Stoffe, Sklaven, Rüstungen, Waffen, Pferde, Haustiere, Früchte, Gemüse, Fladenbrot, alles, was man sich nur vorstellen konnte. Aber nicht nur die Stände brachten den Jungen zum Staunen, die Flut der Käufer war noch seltsamer, vom weißhäutigen mit glattem Haar über den gebräunten bis zum Schwarzen mit gekräuseltem Haar.
Plötzlich gab es einen großen Lärm, ungefähr fünf Reiter stoben in die Menge. Jeder Einkaufende zu Fuß versuchte, sich zu retten, um nicht von den Hufen der Streitpferde zertrampelt zu werden. Selbst die Bauern auf ihren Karren und die Händler hinter ihren Ständen zogen ihre Esel und Ochsen zur Seite, um den reich geschmückten und bis zu den Zähnen bewaffneten Kriegern Platz zu machen. „Das sind Janitscharen, die gefährlichsten und besten Krieger im Heer des Sultans,“ flüsterte der Vater seinem Sohn zu. „Wie wird einer ein Krieger des Sultans?“ fragte Abidin zurück. „Für dich, mein Sohn, ist das unmöglich.“ Der Vater bemerkte die Tränen in den Augen seines Sohnes. „Ich bin ein armer Bauer und kann dir keine Rüstung mit Pferd kaufen.“
Noch oft hatte der kleine Dorfjunge Gelegenheit, solche Kämpfer auf dem Markt der großen Stadt zu sehen. Die alten im Dorf erzählten ihm Geschichten von Heldentaten des Sultans und seines Heeres. Ab diesem Tag träumte er, auch einmal so ein Krieger zu werden.
Im Alter von zehn Jahren bekam er vom Dorf die Aufgabe, jeden Tag die Ziegen zum kleinen Fluss und auf die Weide zu treiben. Und immer wenn er mit den Tieren allein war, schnitzte er an seiner Rüstung aus Holz.
Als er wieder einmal am Fluss saß, kam ein wirklicher Krieger um sein Pferd zu tränken. Der zwölfjährige Junge nahm seine Holzrüstung und ging dem Mann, der vom Pferd gestiegen war, entgegen. Als dieser ihn sah, begann er, herzlich zu lachen.
„Was ist dein Name?“ „Abidin (der die Religion verehrt, ein Sklave der Religion)!“ „Mein Name ist Aslan (Löwe). Ich sehe, du willst ein wirklicher Krieger werden. Aber nicht mit diesem Holzstecken!“ und er lachte wieder laut auf. „Geh, und beschaff dir zuerst richtige Waffen!“ „Wo bekomme ich die?“ „Die musst du dir selbst erkämpfen, bei den Ungläubigen!“ „Wo sind diese Heiden?“ Der Reiter zeigte mit seinem Arm in eine Richtung, dann gab er dem Jungen einen Dolch, schwang sich auf sein Pferd und ritt weg.
Jetzt gab es für Abidin kein Halten mehr. Er trieb die Ziegen in das Dorf, aber bevor er selbst die ersten Häuser erreicht hätte, drehte er sich um und nahm die Richtung, die der Krieger ihm angezeigt hatte.
Er war fünf oder sechs Stunden gegangen, als die Sonne unterging, deshalb legte er sich unter einen Baum und schlief den Dolch fest in seiner Hand haltend ein. Träume von Ruhm und Reichtum schwirrten in seinem Kopf herum.
Am nächsten Morgen wachte er mit knurrendem Magen auf, hatte er doch am vorigen Morgen zum letzten Mal Grütze gegessen. Er fand eine kleine Quelle und trank, was aber seinen Hunger kaum stillen sollte. Hinter dem nächsten Hügel gab es ein kleines Dorf. In einem Vorhof melkte ein Bauer gerade seine Ziegen. Der Junge ging hinein und grüßte ihn. Der Mann sah, dass der Junge hungrig war und gab ihm, zu bedeuten, dass er von einem der Milchkrüge trinken könne. „Wohin des Wegs?“ „Ich will gegen die Ungläubigen kämpfen.“
Der Bauer lud ihn ein, seine Morgengrütze mit ihm zu teilen. Dann gab er ihm noch ein Stück Fladenbrot und wünschte ihm im Namen Gottes ein gutes Geschick.
Am Nachmittag erreichte der Junge einen breiteren Karawanenweg auf dem noch andere, so wie er auf dem Weg waren.
Bis sie sich am Abend zum Schlaf niederließen, waren sie schon zu fünft, Berna (jung), Celal (Ruhm Gottes), Durukan (reines Blut), Ekmel (reif, fehlerlos) und Abidin.
Wenn die Gruppe, die immer größer wurde, durch ein Dorf kam, wurden sie meistens von den Bewohnern freundlich empfangen und versorgt. Sehr oft schlossen sich ihnen auch noch einige Jungen an. Bis der Bosporus erreicht war, waren es schon hundert: Fakir (arm), Güngör (gutes Leben), Hincal (Rache), Ilkben (der Erste), Kutlu (der Glückliche), Lemi (der Glänzende), Mert (mutig), Nihal (junge Pflanze), Orhan (großer Khan), Perran (der Fliegende), Sidika (Wahrheit), Tolga (Helm), Utkan (Sieger), Volkan (Vulkan), …………... Diese Namen hatten sie sich meist selbst oder einander gegeben.
Sie fanden ein kleines Schiff, das sie über die Meerenge brachte. Danach begann die Wanderung über das balkanische Gebirge. Doch die Bewohner dort waren nicht mehr ganz so freundlich, weil es zum größten Teil keine Moslime waren. Sie gehörten noch zum osmanischen Reich und wagten es deshalb nicht, die Gruppe aufzuhalten oder ihr irgendeinen Wunsch abzuschlagen.
In der Mitte des Sommers waren dann die Wohngebiete der Ungläubigen erreicht und nun durfte gestohlen, geraubt und geplündert werden. Nach dem Angriff auf das erste Dorf waren fast alle mit irgendeiner Art von Waffe (Sense, Keule, Eisenstange oder Messer) versorgt. Nun wagten sie es sogar, kleiner Trupps von Soldaten anzugreifen, wodurch sie in den Besitz von einigen Pferden und Rüstungen kamen.
Die Überraschung kam auf dem Rückweg, als sie am Ufer eines Flusses gerade Rast hielten. Plötzlich erschienen aus allen Richtungen gut bewaffnete, ausgebildete, reguläre Grenztruppen. Die schnellsten der jungen Gruppe schwangen sich auf die paar Pferde und konnten gerade noch entkommen. Die anderen ungefähr neunzig schlechter ausgerüstete wurden mit der gleichen Gnadenlosigkeit niedergemetzelt, wie sie die Dörfer ausgeraubt hatten. Dort lag auch Abidin mit gespaltenem Schädel, dem eben ein Rabe die Augen ausweihte.

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Thursday, 4 July 2019

267 Kleinere Schriften LXI 1) Christentum / Islam 2) Die wollen und die nicht wollen 3) General, Diktator, Gott 4) Rassismus oder Menschenrechte (10.7.2019) 5) Mit einem gewissen Alter 6) Die Politik Westeuropas und der U.S.A. in Osteuropa (14.07.2019)
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1) Christentum / Islam
2) Die wollen und die nicht wollen
3) General, Diktator, Gott
4) Rassismus oder Menschenrechte (10.7.2019)
5) Mit einem gewissen Alter
6) Die Politik Westeuropas und der U.S.A. in Osteuropa (14.07.2019)


1) Das neue Testament wurde in Griechenland verfasst. Die Hoffnung auf einen Messias aus jüdischer Kultur vermischt mit der Lehre von einer guten und bösen Macht des Zarathustra und griechischer Gesellschaftsphilosophie kann als Spiegel der damaligen Gesellschaften in den römischen Provinzen angesehen werden. Die Sklavenhalterei als Wirtschaftsform funktionierte nicht mehr.
Das gleiche gilt für den Islam. Der Koran war eigentlich eine Folge des gesellschaftlichen, religiösen und staatlichen Chaos in der Region zwischen Mesopotamien und Nildelta. Es gab dort semitische Nomaden, die durch ihren primitiven Lebensstyl die Sicherheit der nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches entstandenen Stadtstaaten gefährdeten, wobei auch diese kleineren Staatsgebiete ständig untereinander Krieg führten. Mohamed gelang es, in diesem Durcheinander aus nomadischen Gruppen eine militärische Truppe zu formen, die andere kleinere Stämme niederwarf und sie zwang, sich anzuschließen. Auf diese Weise wurde sein Heer immer größer und so konnte die Eroberung der Gebiete zwischen Spanien und Malaysia beginnen, die durch seine Nachfolger vollendet wurde. Die Schriften des Korans dienten hier als religiös-philosophischer Hintergrund.

2) Es gibt zwei Gruppen von Leuten. Die einen wollen nichts und die anderen versuchen, nach oben zu kommen. Die, die nach oben streben, können in zwei Untergruppen aufgeteilt werden. Die einen steigen und die anderen lassen sich mit hinaufziehen. Von denen die oben sind, haben sich nur rund ein Prozent durch eigene Fähigkeiten in diese Stellung gebracht.
Und es sind genau die anderen neunundneunzig, die die größte Klappe haben.

3) Der General sagt zum Soldaten: Lass dich vom Feind erschießen und du bekommst eine Auszeichnung!
Der Diktator sagt zu seiner Staatspolizei: Schlagt die Demonstranten, dann habt ihr ein gutes Leben!
Gott sagt zu seinen Gläubigen: Betet mich an und ihr werdet glücklich!
Ich könnte die Liste lange fortsetzen, diese Leute sind in meinen Augen alle gleich!

4) Rassismus oder Menschenrechte (10.7.2019)
Linksgerichtete sind berüchtigt dafür, dass sie sich für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen. Die Rechte gelten natürlich für alle, sowohl für Juden, als auch für Palästinenser. Das bedeutet, dass auch der Staat Israel wegen des Verstoßes gegen diese Rechte verurteilt wird.
Und was macht Israel? Es beschuldigt die Linksgerichteten des Antisemitismus und stellt sich auf die Seite der amerikanischen und europäischen Rechtsgerichteten. Hat Israel vielleicht vergessen, wer den Holocaust verursacht hat oder hat es die Hoffnung nach den Schwarzen, Zigeunern und Arabern gefressen zu werden? Oder sind sie vielleicht selbst zu Nationalisten und Rassisten geworden, seit sie einen eigenen Staat haben und haben also aus der eigenen Geschichte nichts gelernt?

5) Mit einem gewissen Alter sollte sich jeder ein paar wichtige Fragen stellen: Was bin ich? Was habe ich? Was habe ich aus meinem Leben gemacht. Wer bin ich? War ich nur ein Handlanger?

6) Die Politik Westeuropas und der U.S.A. in Osteuropa (14.07.2019)
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden so viele Länder des ehemaligen Ostblocks wie möglich in die Nato und die EU aufgenommen, um sie einem erneuten Einflusses Russlands zu entziehen.
Nachdem sich aber herausstellte, dass Russland wirtschaftlich am Ende ist, wurden diese Länder wieder vernachlässigt und ihrem Schicksal überlassen, wodurch sich in ihnen Halbdiktaturen bildeten. Sie dienten, wie so oft in der Geschichte, erneut als Pufferzone zwischen asio-slawischen und westeuropäischen Völkern, und um Einwanderungswellen aus Asien aufzuhalten.

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Monday, 24 June 2019

266 Kleinere Schriften LX 1) Was fangen wir 2) Wie Feuer springe 3) Akkupunktur, Homöopathie, Magnetismus und andere! 4) Peinlich weil ehrlich! 5) Werbung
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1) Was fangen wir
2) Wie Feuer springe
3) Akkupunktur, Homöopathie, Magnetismus und andere!
4) Peinlich weil ehrlich!
5) Werbung


1) Was fangen wir mit dem Gedanken des Humanismus an, wenn doch alle menschlichen Verhaltensweisen durch Notwendigkeiten bestimmt werden?

2) Wie Feuer springe ich zwischen die schwarzen Giftzwerge, schlage mit meinem Hammer auf die Erde, dass sie in sich bebt. Ich rufe ihnen zu: „Ich bin Gabriel, der Erzengel des Herrn, und nehme Rache, für die Leiden von Jesus! Ich, der Verteidiger des Christentums!“ Sie flüchten, wie die Ratten. Metallene Monster quietschen, lassen ihre Trompeten hören. In ihren Panzern entstehen Dellen, ihre Augen zerspringen, wie Glas, durch die Schläge meines Hammers. „Ich werde euch zertreten, wie die Würmer in der Erde! Zerschmettern wird euch der Zorn Gottes!“ Wohin ich auch trete, die schwarzen Zwerge stieben auseinander, wie aufgewirbeltes Ungeziefer. Sie können mir, der verlängerten Hand Gottes, nicht widerstehen. Jetzt kommen die wirklichen Wüteriche, sie haben sich gar verkleidet, durch ihre weißen Gewänder versuchen sie, mich zu täuschen. „Ich habe euch enttarnt. Weicht zurück vor der Wahrheit Gottes im Himmel!“
Polizeibericht in Westeuropa: Ein aus dem Irrenhaus entflohener sprang wie ein Wilder auf die Straße und beschädigte mit einem Schmiedehammer mehrere, anhaltende Autos. Mit Zusammenarbeit der Polizei und Pflegern der Irrenanstalt konnte der Kranke nach zwanzigminütigem Ringen in Gewahrsam genommen werden.
Bericht aus Orbánistan: Durch eine zweidrittel Mehrheit in der Versammlung des heiligen Rates wurde im Gottesstaat Recht und Ordnung wieder hergestellt.

3) Akkupunktur, Homöopathie, Magnetismus und andere!
Wir stellen zuerst einmal klar, dass diese sogenannten Heilungsmethoden absolut unwirksam sind.
An einigen Universitäten entwickelter Länder werden diese Pseudo-Wissenschaften gelehrt. Warum, wenn sie doch unwirksam sind?
Die Antwort ist einfach! An Universitäten wird den Studenten gelehrt, dass zum Beispiel die Nadeln, die sie benutzen, bis zur Keimfreiheit gereinigt werden müssen, damit sie, wenn auch unwirksam, wenigstens keine Krankheiten verbreiten. Weiterhin bekommen die Studenten mit Abschluss des Studiums ein Diplom und auf diese Weise wird gesichert, dass nur solche legal arbeiten, andere Quacksalber können aus dem Gesundheitsmarkt ausgeschlossen werden, wenn es legale Praktikanten gibt. Würde man es ganz verbieten, würde ein Schwarzmarkt entstehen, den man dann überhaupt nicht mehr kontrollieren kann.
Man könnte jetzt natürlich darauf hinweisen, dass zum Beispiel in China Akkupunktur eine staatlich geförderte Wissenschaft ist. Der kleine Bürger will das Gefühl bekommen, dass der Staat sich um einen kümmert, ihn mit seinen Sorgen nicht allein lässt. Der kluge chinesische Staat propagiert also Akkupunktur, da jeder Dorfschamane eine Ahnung davon hat, dies also eine billige und schnelle Methode ist, die unteren Schichten zufrieden zu stellen.

4) Peinlich weil ehrlich!
Ich wohnte in einem mehrstöckigen Haus mit vielen Wohnungen, eine meiner Nachbarinnen war ziemlich dick. Als ich eines Tages ziemlich müde nach Hause kam und die Treppen zu meiner Wohnung hinaufsteigen wollte, sah ich, wie mir im Treppenhaus jemanden entgegenkommt. Das durch die Glaswand eintreffende Licht warf einen riesigen Schatten dieser gerade ihre Wohnung verlassenden Nachbarin über mich. Unterbewusst war mir klar, dass sie es war, aber es ließ mir den Gang noch kleiner erscheinen, als er wirklich war. Obwohl sie noch ziemlich weit entfernt war, machte ich einen plötzlichen Schritt auf die Seite und wollte dabei die Situation mit einem kleinen Witz auflockern: „Ich bin zu breit“ wollte ich sagen, aber was meinen Mund verließ war „Du bist zu breit“. Das war, was ich ehrlich dachte. Ich sah an ihrer überraschten Körperreaktion, dass das ein ungewollter Treffer war. Ich wollte sie nicht verletzen und hätte gern hinzugefügt: „Neben mir gibt es keinen Platz.“ Aber was meinen Mund verließ, war: „Neben dir gibt es keinen Platz.“
Als sie endlich an mir vorbeiging, sagte sie ein spürbar beleidigtes „Danke!“.

5) Werbung
Für diesen Blog werbe ich seit Jahren selbst und allein. Natürlich versuche ich, eine individuelle Strategie in allen möglichen Sprachen zu verfolgen. In den meisten Foren werden Geburtstage und vielleicht andere Jahrestage der Teilnehmer angezeigt. Ich nehme das als Grundlage, um diesen Frauen zu gratulieren. Grundsätzlich gratuliere ich nur Frauen.
Erster Schritt, ich schicke ihnen: „Alles Gute zum Geburtstag!“ Sollte die Frau darauf antworten, kommt der zweite Schritt: „Ich schäme mich, dass ich dir über Internet keine Blumen schicken konnte!“ Darauf kommt sehr oft: „lol“ Der dritte Schritt besteht aus: „Nette Worte kosten nichts, können aber eine liebliche Wirkung haben. J Ein Lächeln sagt mehr, als es Worte können. J Und schau in den Spiegel, wenn du lächelst! Da wirst du sehen, wie deine Lippen ein Lächeln formen / wie dein Gesicht in einem Lächeln badet.“ Nun fangen die Frauen an, wie Schnee in der Sonne zu schmelzen. Und dann kommt der letzte Schritt: „Mein Sprachen-Blog ist genau so nett, wie meine Kommentare im Internet. Hast du ihn schon ausprobiert? (Hier kommt der Link zu meinem Blog.)
Manche Frauen reagieren hier überhaupt nicht mehr, aber andere sind wie Feuer und beginnen, sich für den Inhalt meines Blogs zu interessieren.

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Thursday, 30 May 2019

265 Kleinere Schriften LIX 1) Ein gefühlsloser Ausdruck 2) Nur ein langweiliges 3) Ratschlag für die oberen Schichten! 4) Im Kommunismus 5) Wenn der Staat 6) Im Allgemeinen 7) Die geschichtliche Dummheit 8) Grundlagen für eine 9) Ein “Freund“ lud 10) Kluge Leute 11) In ancient mythologies 12) Der Staat und Gesetze 13) Ich werde alt! 14) Frauen haben gegenüber
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1) Ein gefühlsloser Ausdruck
2) Nur ein langweiliges
3) Ratschlag für die oberen Schichten!
4) Im Kommunismus
5) Wenn der Staat
6) Im Allgemeinen
7) Die geschichtliche Dummheit
8) Grundlagen für eine
9) Ein “Freund“ lud
10) Kluge Leute
11) In ancient mythologies
12) Der Staat und Gesetze
13) Ich werde alt!
14) Frauen haben gegenüber


1) Ein gefühlsloser Ausdruck im Gesicht ist nicht unbedingt das Zeichen für charakterliche Stärke, sondern mehr für geistige Abgestumpftheit.

2) Nur ein langweiliges, eintöniges Leben kann ausgeglichen sein.

3) Ratschlag für die oberen Schichten!
Das beste Rezept gegen Revolutionen, Populisten und Unzufriedenheit in der Gesellschaft ist, dass ihr nicht alles für euch selbst zusammenrafft, sondern den unteren Schichten ein normales Leben und Aufstieg ermöglicht und immer daran denkt, dass ihr ohne die Arbeit der unteren eigentlich nichts hättet und nichts wäret.

4) Im Kommunismus bedeutet alles für alle im gleichen Maß, aber auch jeder für sich selbst ist dem anderen gleich. Beide für sich allein wären wunderbare Errungenschaften. Das ist der innere Widerspruch des Kommunismus.

5) Wenn der Staat, also der Handlanger, der oberen Schichten anfängt, die kleinen Bürger zu kontrollieren, dann führt das unausweichlich zur Diktatur. Es steht im Interesse jedes kleinen Bürgers, dass die Handlungen und Maßnahmen des Staates für ihn nachvollziehbar sind.

6) Im Allgemeinen gab es immer drei große Missverständnisse: 1) Der Einzelne verstand die Natur nicht, die ihn umgab. 2) Der Einzelne verstand die Leute nicht, die ihn umgaben. 3) Der Einzelne verstand sich selbst nicht.
Ich bin mir nicht sicher, ob sich bis heute sehr viel daran geändert hat.

7) Die geschichtliche Dummheit kennt keine Grenzen
- Chinesisches Mädchen erzählt, der chinesische Mensch stammt von aus Indien kommenden Affen ab, aber die Japaner hätten alle Beweise im 2. Weltkrieg gestohlen.
- Ein deutsches Geschichtsbuch aus dem Ende des neunzehnten Jahrhunderts erzählt über Herman den Cherusker, als den ersten Deutschen, der im Jahre neun unserer Zeitrechnung im Teutoburger Wald die römischen Legionen vernichtete.
- Ungarische Nationalisten träumen von “Magna Hungaria“, das die Urheimat der Magyaren gewesen sein soll.

8) Grundlagen für eine langdauernde Alleinherrschaft
- 20 % Handlanger
- 35 % Mittelklasse, zwar murrend, aber mehr daran interessiert auch davon zu profitieren und einfach auf bessere Zeiten wartend, auch wenn diese vielleicht nie kommen werden.
- 40 % arme Leute, die über kein wirkliches, eigenes Bewusstsein verfügen, wenig gebildet sind, Hilfsarbeiter, immer zwischen Gefängnis Obdachlosigkeit pendelnd. Daraus werden die treuesten Polizisten und Wachpersonal, und sie sind froh, wenn sie ein paar Krümel bekommen.
- 5 % intellektuelle Opposition
- Einen Umsturz gibt es erst, wenn es zu große Versorgungsprobleme gibt.

9) Ein “Freund“ lud mich in seine Gaststätte ein. Ich solle einmal kommen, aber zugleich legte er mir doch nahe, dort nicht über Politik zu sprechen, weil auch Mitglieder der regierenden Klasse zu seinen Gästen zählten und ich ihm sein Geschäft verderben würde. Ich sagte ihm weder zu, noch lehnte seine Einladung ab, obwohl ich genau wusste, dass ich nicht dorthin gehen würde. Ich sah ihn eine ganze Zeit nicht und dann hörte ich von einem gemeinsamen Bekannten, dass ein paar Leute zu ihm gekommen seien und ihn aufgefordert hätten, seine Gaststätte zu übergeben. Natürlich hatte er keine andere Wahl und musste sein Geschäft abtreten, ohne dass ich ihm sein Geschäft verdorben hätte.

10) Kluge Leute sind immer gegen Diktaturen, weil sie genau wissen, dass früher oder später auch sie an die Reihe kommen würden.

11) In ancient mythologies, the sky is a man covering the whole body of woman earth, tenderly caressing it with his clouds and winds. And when there is a storm, they make wild love, he disseminates his sperm all over her, kissing her everywhere, till she cries out loudly in delight, this way rendering her fertile. Then he changes his face, smiles at her with his warm sunlight. Her bosom, lips, hips, inner thigh and vagina begin to blossom.

12) Der Staat und Gesetze sind nötig, für Leute, die nicht denken wollen oder können!

13) Ich werde alt! Woran merke ich das? Ich beginne, mich selbst zu schonen, und wenn ich dadurch auch andere schonen kann, bedeutet das eine zusätzliche Freude.

14) Frauen haben gegenüber Männern einen großen Vorteil, die Kompromissfähigkeit. Der Mann ist wie ein Schmetterling, der von Blüte zu Blüte fliegt. Die Frau dagegen brauchte für ihren Nachwuchs die Hilfe eines Mannes und war deshalb zur Entwicklung von Kompromissfähigkeit gezwungen. In modernen Ländern übernimmt der Staat immer mehr diese Hilfe-Funktion, weil einige Männer unfähig oder unwillig sind, diese Hilfe bereitzustellen, und es auf eine Gesellschaft negative Auswirkungen hat, wenn es zu viele Kinder ohne Ausbildung und Zukunft gibt, da diese durch die Aussichtslosigkeit ihrer Lebensumstände zur Delinquenz gezwungen sind. Aber nun besteht hier die Gefahr, dass Frauen diese Kompromissfähigkeit verlieren, wenn die Lebensumstände sie nicht mehr dazu zwingen.

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Wednesday, 22 May 2019

264 Kleinere Schriften LVIII 1) Mai 2019 / Kontrolle durch den Staat 2) Es ist sicher nicht leicht 3) Du wurdest gerade Anwalt. 4) Je me pose la question
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1) Mai 2019 / Kontrolle durch den Staat
2) Es ist sicher nicht leicht
3) Du wurdest gerade Anwalt.
4) Je me pose la question


1) Mai 2019 / Kontrolle durch den Staat

Durch Zeitungen wurden erschrockene Europäer darüber informiert, dass die chinesische Staatspartei in China mit Hilfe der Computertechnik ein System aufbaut, mit dem alle Chinesen kontrolliert werden können, die sich in China eine Zukunft aufbauen wollen, ein normales Leben nicht auf dem Land die bearbeitend oder in einer Fabrik Fließbandarbeit leistend führen wollen. In diesem Register erscheinen allerhand Informationen über Lebensführung, Schwarzfahren, Verschuldung, Vorstrafen, Parteitreue usw.. Gemäß der Nachrichten sollen sich die meisten Chinesen auch noch darüber freuen.
Man hört, wie diese Europäer aufschreien und sich über diese “dummen“ Chinesen lustig machen. “Haben diese Asiaten aus der Geschichte nichts gelernt? Naja, die haben ja nie in einer wirklichen Demokratie gelebt.“ stellen sie sich die Frage.
Aber wie sieht es denn in Europa aus? Ein Vorstrafenregister gibt es auch hier. Will einer Staatsdiener, Bankangestellter oder Angestellter in einem größeren Unternehmen werden, muss er seinem zukünftigen Arbeitgeber einen Auszug davon vorlegen. Will jemand einen Kredit aufnehmen, so gibt es auch hier ein Register, das angeblich die Banken vor unzuverlässigen Schuldnern schützen soll.
Sollte jemand irgendwann in seiner Jugend irgendwelche Kritik am System zum Ausdruck gegeben haben und dadurch in unangenehme Berührung mit der Polizei gekommen sein, ist seine Zukunft in den sogenannten westlichen Demokratien verstellt. Und diesen “klugen“ Europäern gefällt dies auch noch. Man könnte jetzt mit Recht die Frage stellen: “Haben denn diese Europäer aus der Geschichte nichts gelernt?“
Kameras sollen überall angebracht werden und dazu der Spruch: Wenn du nichts zu verstecken hast, hast du auch nichts zu befürchten.
1) Jeder der sich diesem Trend nicht entgegenstellt ist ein Handlanger des Systems. Genau aus den gleichen Gründen haben die gleichen Leute damals Hitler, Könige und andere Mächtige unterstützt.
2) Kontrolle durch den Staat über den Bürger führt weder zu Sicherheit noch zu einer Weiterentwicklung der Demokratie.


2) Es ist sicher nicht leicht, schön, reich und beliebt zu werden. Aber es ist gewiss schwieriger, Grundsätze zu haben.


3) Du hast es geschafft. Endlich Anwalt. Jetzt hast du alles gelernt, und jede Berechtigung bekommen, um dich selbst von deinem Mann scheiden zu lassen, deine Bestechlichkeit zu rechtfertigen oder dich selbst gegenüber deinem Arbeitgeber zu vertreten. Aber du kannst natürlich auch die Reichen und Einflussreichen vertreten, in der Hoffnung einmal selbst reich und einflussreich zu werden. Doch die Geschichte hat gezeigt, dass es den Handlangern meist nicht besser ergeht, als den Gejagten.


4) Je me pose la question suivante: Comment puis-je rester ouvert vers d’autres personnes sans faire confiance à personne? Je dois avouer de n’ayant toujours pas trouvais de réponse à cette question-là.
Je fais toujours confiance en beaucoup de gens et ils me trahissent toujours. Parce que je suis un humain et non un ours de glace qui vit seul dans les régions polaires. Cela te semble peut-être étrange, je suis entouré de beaucoup de gens, mais je n’appellerais aucun d’eux un véritable ami. Je ne veux même pas parler des politiciens, des journaux ou des livres, des gens sur le marché aux légumes, mes étudiants, etc. Parfois, je ne peux même pas me faire confiance à moi-même. Ce que j’ai dit ou pensé hier a perdu sa validité aujourd'hui.
Alors que faire? Je suis souvent seul et je pense, j'écris et compose de la musique. Et puis le lendemain, je lis ce que j’écrivais, et écoute ce que je composais. Et puis, je me pose à nouveau la question: Suis-je digne de confiance? Mais je pense que c’est précisément ce genre de doute qui nous fait avancer, ou mieux, qui nous chasse en avant.
Peut-être que nous ne pouvons avoir confiance qu'en l'avenir et en l'humanité. Cela peut sembler un peu général, mais c’est la seule réponse que je puisse donner.

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