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268 Kleinere Schriften LXII Kriegführung des osmanischen Reiches / Die
Geschichte des kleinen Jungen, Abidin
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Kriegführung des osmanischen
Reiches / Die Geschichte des kleinen Jungen, Abidin
Wir sind im Jahre 1496 im
osmanischen Reich und die Perser waren gerade besiegt worden, so dass man sich
wieder nach Europa richten konnte, wovon sich noch größerer Beutereichtum
erhoffen ließ.
Der Vater hatte Abidin (der
die Religion verehrt, ein Sklave der Religion) in die Stadt auf den Markt
mitgenommen. Der Dorfjunge war gerade sechs Jahre alt geworden und sollte
seinem Vater beim Einkaufen helfen, vor allem auf den Karren aufpassen, wenn
der Vater gerade mit einem Verkäufer handelte.
Schon vor der Stadt wurden
sie von einem Strom von Hunderten mitgerissen und in eine Richtung getrieben.
Manchmal grüßte der Vater den einen oder anderen Bekannten aus den
Nachbardörfern, aber für Abidin waren diese weltfremd. Seine Augen sprangen
von Stand zu Stand. Dort wurde alles angeboten, Teppiche, Töpfe, Stoffe,
Sklaven, Rüstungen, Waffen, Pferde, Haustiere, Früchte, Gemüse, Fladenbrot,
alles, was man sich nur vorstellen konnte. Aber nicht nur die Stände brachten
den Jungen zum Staunen, die Flut der Käufer war noch seltsamer, vom
weißhäutigen mit glattem Haar über den gebräunten bis zum Schwarzen mit
gekräuseltem Haar.
Plötzlich gab es einen
großen Lärm, ungefähr fünf Reiter stoben in die Menge. Jeder Einkaufende zu
Fuß versuchte, sich zu retten, um nicht von den Hufen der Streitpferde
zertrampelt zu werden. Selbst die Bauern auf ihren Karren und die Händler
hinter ihren Ständen zogen ihre Esel und Ochsen zur Seite, um den reich
geschmückten und bis zu den Zähnen bewaffneten Kriegern Platz zu machen. „Das
sind Janitscharen, die gefährlichsten und besten Krieger im Heer des
Sultans,“ flüsterte der Vater seinem Sohn zu. „Wie wird einer ein Krieger des
Sultans?“ fragte Abidin zurück. „Für dich, mein Sohn, ist das unmöglich.“ Der
Vater bemerkte die Tränen in den Augen seines Sohnes. „Ich bin ein armer
Bauer und kann dir keine Rüstung mit Pferd kaufen.“
Noch oft hatte der kleine
Dorfjunge Gelegenheit, solche Kämpfer auf dem Markt der großen Stadt zu
sehen. Die alten im Dorf erzählten ihm Geschichten von Heldentaten des
Sultans und seines Heeres. Ab diesem Tag träumte er, auch einmal so ein
Krieger zu werden.
Im Alter von zehn Jahren
bekam er vom Dorf die Aufgabe, jeden Tag die Ziegen zum kleinen Fluss und auf
die Weide zu treiben. Und immer wenn er mit den Tieren allein war, schnitzte
er an seiner Rüstung aus Holz.
Als er wieder einmal am
Fluss saß, kam ein wirklicher Krieger um sein Pferd zu tränken. Der
zwölfjährige Junge nahm seine Holzrüstung und ging dem Mann, der vom Pferd
gestiegen war, entgegen. Als dieser ihn sah, begann er, herzlich zu lachen.
„Was ist dein Name?“ „Abidin
(der die Religion verehrt, ein Sklave der Religion)!“ „Mein Name ist Aslan
(Löwe). Ich sehe, du willst ein wirklicher Krieger werden. Aber nicht mit
diesem Holzstecken!“ und er lachte wieder laut auf. „Geh, und beschaff dir
zuerst richtige Waffen!“ „Wo bekomme ich die?“ „Die musst du dir selbst erkämpfen,
bei den Ungläubigen!“ „Wo sind diese Heiden?“ Der Reiter zeigte mit seinem
Arm in eine Richtung, dann gab er dem Jungen einen Dolch, schwang sich auf
sein Pferd und ritt weg.
Jetzt gab es für Abidin kein
Halten mehr. Er trieb die Ziegen in das Dorf, aber bevor er selbst die ersten
Häuser erreicht hätte, drehte er sich um und nahm die Richtung, die der
Krieger ihm angezeigt hatte.
Er war fünf oder sechs
Stunden gegangen, als die Sonne unterging, deshalb legte er sich unter einen
Baum und schlief den Dolch fest in seiner Hand haltend ein. Träume von Ruhm
und Reichtum schwirrten in seinem Kopf herum.
Am nächsten Morgen wachte er
mit knurrendem Magen auf, hatte er doch am vorigen Morgen zum letzten Mal
Grütze gegessen. Er fand eine kleine Quelle und trank, was aber seinen Hunger
kaum stillen sollte. Hinter dem nächsten Hügel gab es ein kleines Dorf. In
einem Vorhof melkte ein Bauer gerade seine Ziegen. Der Junge ging hinein und
grüßte ihn. Der Mann sah, dass der Junge hungrig war und gab ihm, zu
bedeuten, dass er von einem der Milchkrüge trinken könne. „Wohin des Wegs?“
„Ich will gegen die Ungläubigen kämpfen.“
Der Bauer lud ihn ein, seine
Morgengrütze mit ihm zu teilen. Dann gab er ihm noch ein Stück Fladenbrot und
wünschte ihm im Namen Gottes ein gutes Geschick.
Am Nachmittag erreichte der
Junge einen breiteren Karawanenweg auf dem noch andere, so wie er auf dem Weg
waren.
Bis sie sich am Abend zum
Schlaf niederließen, waren sie schon zu fünft, Berna (jung), Celal (Ruhm
Gottes), Durukan (reines Blut), Ekmel (reif, fehlerlos) und Abidin.
Wenn die Gruppe, die immer
größer wurde, durch ein Dorf kam, wurden sie meistens von den Bewohnern
freundlich empfangen und versorgt. Sehr oft schlossen sich ihnen auch noch
einige Jungen an. Bis der Bosporus erreicht war, waren es schon hundert:
Fakir (arm), Güngör (gutes Leben), Hincal (Rache), Ilkben (der Erste), Kutlu
(der Glückliche), Lemi (der Glänzende), Mert (mutig), Nihal (junge Pflanze),
Orhan (großer Khan), Perran (der Fliegende), Sidika (Wahrheit), Tolga (Helm),
Utkan (Sieger), Volkan (Vulkan), …………... Diese Namen hatten sie sich meist
selbst oder einander gegeben.
Sie fanden ein kleines
Schiff, das sie über die Meerenge brachte. Danach begann die Wanderung über
das balkanische Gebirge. Doch die Bewohner dort waren nicht mehr ganz so
freundlich, weil es zum größten Teil keine Moslime waren. Sie gehörten noch
zum osmanischen Reich und wagten es deshalb nicht, die Gruppe aufzuhalten
oder ihr irgendeinen Wunsch abzuschlagen.
In der Mitte des Sommers
waren dann die Wohngebiete der Ungläubigen erreicht und nun durfte gestohlen,
geraubt und geplündert werden. Nach dem Angriff auf das erste Dorf waren fast
alle mit irgendeiner Art von Waffe (Sense, Keule, Eisenstange oder Messer) versorgt.
Nun wagten sie es sogar, kleiner Trupps von Soldaten anzugreifen, wodurch sie
in den Besitz von einigen Pferden und Rüstungen kamen.
Die Überraschung kam auf dem
Rückweg, als sie am Ufer eines Flusses gerade Rast hielten. Plötzlich
erschienen aus allen Richtungen gut bewaffnete, ausgebildete, reguläre
Grenztruppen. Die schnellsten der jungen Gruppe schwangen sich auf die paar
Pferde und konnten gerade noch entkommen. Die anderen ungefähr neunzig
schlechter ausgerüstete wurden mit der gleichen Gnadenlosigkeit
niedergemetzelt, wie sie die Dörfer ausgeraubt hatten. Dort lag auch Abidin
mit gespaltenem Schädel, dem eben ein Rabe die Augen ausweihte.
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Monday, 8 July 2019
Thursday, 4 July 2019
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267 Kleinere Schriften LXI 1) Christentum / Islam 2) Die wollen und die
nicht wollen 3) General, Diktator, Gott 4) Rassismus oder Menschenrechte (10.7.2019)
5) Mit einem gewissen Alter 6) Die Politik Westeuropas und der U.S.A. in
Osteuropa (14.07.2019)
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1) Christentum / Islam
2) Die wollen und die nicht
wollen
3) General, Diktator, Gott
4) Rassismus oder
Menschenrechte (10.7.2019)
5) Mit einem gewissen Alter
6) Die Politik Westeuropas
und der U.S.A. in Osteuropa (14.07.2019)
1) Das neue Testament wurde
in Griechenland verfasst. Die Hoffnung auf einen Messias aus jüdischer Kultur
vermischt mit der Lehre von einer guten und bösen Macht des Zarathustra und
griechischer Gesellschaftsphilosophie kann als Spiegel der damaligen
Gesellschaften in den römischen Provinzen angesehen werden. Die
Sklavenhalterei als Wirtschaftsform funktionierte nicht mehr.
Das gleiche gilt für den
Islam. Der Koran war eigentlich eine Folge des gesellschaftlichen, religiösen
und staatlichen Chaos in der Region zwischen Mesopotamien und Nildelta. Es
gab dort semitische Nomaden, die durch ihren primitiven Lebensstyl die
Sicherheit der nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches entstandenen
Stadtstaaten gefährdeten, wobei auch diese kleineren Staatsgebiete ständig
untereinander Krieg führten. Mohamed gelang es, in diesem Durcheinander aus
nomadischen Gruppen eine militärische Truppe zu formen, die andere kleinere Stämme
niederwarf und sie zwang, sich anzuschließen. Auf diese Weise wurde sein Heer
immer größer und so konnte die Eroberung der Gebiete zwischen Spanien und
Malaysia beginnen, die durch seine Nachfolger vollendet wurde. Die Schriften
des Korans dienten hier als religiös-philosophischer Hintergrund.
2) Es gibt zwei Gruppen von
Leuten. Die einen wollen nichts und die anderen versuchen, nach oben zu
kommen. Die, die nach oben streben, können in zwei Untergruppen aufgeteilt
werden. Die einen steigen und die anderen lassen sich mit hinaufziehen. Von
denen die oben sind, haben sich nur rund ein Prozent durch eigene Fähigkeiten
in diese Stellung gebracht.
Und es sind genau die
anderen neunundneunzig, die die größte Klappe haben.
3) Der General sagt zum
Soldaten: Lass dich vom Feind erschießen und du bekommst eine Auszeichnung!
Der Diktator sagt zu seiner
Staatspolizei: Schlagt die Demonstranten, dann habt ihr ein gutes Leben!
Gott sagt zu seinen
Gläubigen: Betet mich an und ihr werdet glücklich!
Ich könnte die Liste lange
fortsetzen, diese Leute sind in meinen Augen alle gleich!
4) Rassismus oder Menschenrechte
(10.7.2019)
Linksgerichtete sind
berüchtigt dafür, dass sie sich für die Einhaltung der Menschenrechte
einsetzen. Die Rechte gelten natürlich für alle, sowohl für Juden, als auch
für Palästinenser. Das bedeutet, dass auch der Staat Israel wegen des
Verstoßes gegen diese Rechte verurteilt wird.
Und was macht Israel? Es
beschuldigt die Linksgerichteten des Antisemitismus und stellt sich auf die
Seite der amerikanischen und europäischen Rechtsgerichteten. Hat Israel
vielleicht vergessen, wer den Holocaust verursacht hat oder hat es die
Hoffnung nach den Schwarzen, Zigeunern und Arabern gefressen zu werden? Oder
sind sie vielleicht selbst zu Nationalisten und Rassisten geworden, seit sie
einen eigenen Staat haben und haben also aus der eigenen Geschichte nichts
gelernt?
5) Mit einem gewissen Alter
sollte sich jeder ein paar wichtige Fragen stellen: Was bin ich? Was habe
ich? Was habe ich aus meinem Leben gemacht. Wer bin ich? War ich nur ein
Handlanger?
6) Die Politik Westeuropas
und der U.S.A. in Osteuropa (14.07.2019)
Nach dem Zusammenbruch der
Sowjetunion wurden so viele Länder des ehemaligen Ostblocks wie möglich in
die Nato und die EU aufgenommen, um sie einem erneuten Einflusses Russlands
zu entziehen.
Nachdem sich aber
herausstellte, dass Russland wirtschaftlich am Ende ist, wurden diese Länder
wieder vernachlässigt und ihrem Schicksal überlassen, wodurch sich in ihnen
Halbdiktaturen bildeten. Sie dienten, wie so oft in der Geschichte, erneut
als Pufferzone zwischen asio-slawischen und westeuropäischen Völkern, und um
Einwanderungswellen aus Asien aufzuhalten.
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Monday, 24 June 2019
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266 Kleinere Schriften LX 1) Was fangen wir 2) Wie Feuer springe 3)
Akkupunktur, Homöopathie, Magnetismus und andere! 4) Peinlich weil ehrlich! 5)
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1) Was fangen wir
2) Wie Feuer springe
3) Akkupunktur, Homöopathie,
Magnetismus und andere!
4) Peinlich weil ehrlich!
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1) Was fangen wir mit dem
Gedanken des Humanismus an, wenn doch alle menschlichen Verhaltensweisen
durch Notwendigkeiten bestimmt werden?
2) Wie Feuer springe ich
zwischen die schwarzen Giftzwerge, schlage mit meinem Hammer auf die Erde,
dass sie in sich bebt. Ich rufe ihnen zu: „Ich bin Gabriel, der Erzengel des
Herrn, und nehme Rache, für die Leiden von Jesus! Ich, der Verteidiger des
Christentums!“ Sie flüchten, wie die Ratten. Metallene Monster quietschen,
lassen ihre Trompeten hören. In ihren Panzern entstehen Dellen, ihre Augen
zerspringen, wie Glas, durch die Schläge meines Hammers. „Ich werde euch
zertreten, wie die Würmer in der Erde! Zerschmettern wird euch der Zorn
Gottes!“ Wohin ich auch trete, die schwarzen Zwerge stieben auseinander, wie
aufgewirbeltes Ungeziefer. Sie können mir, der verlängerten Hand Gottes,
nicht widerstehen. Jetzt kommen die wirklichen Wüteriche, sie haben sich gar
verkleidet, durch ihre weißen Gewänder versuchen sie, mich zu täuschen. „Ich
habe euch enttarnt. Weicht zurück vor der Wahrheit Gottes im Himmel!“
Polizeibericht in
Westeuropa: Ein aus dem Irrenhaus entflohener sprang wie ein Wilder auf die
Straße und beschädigte mit einem Schmiedehammer mehrere, anhaltende Autos.
Mit Zusammenarbeit der Polizei und Pflegern der Irrenanstalt konnte der
Kranke nach zwanzigminütigem Ringen in Gewahrsam genommen werden.
Bericht aus Orbánistan: Durch
eine zweidrittel Mehrheit in der Versammlung des heiligen Rates wurde im
Gottesstaat Recht und Ordnung wieder hergestellt.
3) Akkupunktur, Homöopathie,
Magnetismus und andere!
Wir stellen zuerst einmal
klar, dass diese sogenannten Heilungsmethoden absolut unwirksam sind.
An einigen Universitäten
entwickelter Länder werden diese Pseudo-Wissenschaften gelehrt. Warum, wenn
sie doch unwirksam sind?
Die Antwort ist einfach! An
Universitäten wird den Studenten gelehrt, dass zum Beispiel die Nadeln, die
sie benutzen, bis zur Keimfreiheit gereinigt werden müssen, damit sie, wenn
auch unwirksam, wenigstens keine Krankheiten verbreiten. Weiterhin bekommen
die Studenten mit Abschluss des Studiums ein Diplom und auf diese Weise wird
gesichert, dass nur solche legal arbeiten, andere Quacksalber können aus dem
Gesundheitsmarkt ausgeschlossen werden, wenn es legale Praktikanten gibt.
Würde man es ganz verbieten, würde ein Schwarzmarkt entstehen, den man dann
überhaupt nicht mehr kontrollieren kann.
Man könnte jetzt natürlich
darauf hinweisen, dass zum Beispiel in China Akkupunktur eine staatlich
geförderte Wissenschaft ist. Der kleine Bürger will das Gefühl bekommen, dass
der Staat sich um einen kümmert, ihn mit seinen Sorgen nicht allein lässt.
Der kluge chinesische Staat propagiert also Akkupunktur, da jeder
Dorfschamane eine Ahnung davon hat, dies also eine billige und schnelle
Methode ist, die unteren Schichten zufrieden zu stellen.
4) Peinlich weil ehrlich!
Ich wohnte in einem mehrstöckigen
Haus mit vielen Wohnungen, eine meiner Nachbarinnen war ziemlich dick. Als
ich eines Tages ziemlich müde nach Hause kam und die Treppen zu meiner Wohnung
hinaufsteigen wollte, sah ich, wie mir im Treppenhaus jemanden entgegenkommt.
Das durch die Glaswand eintreffende Licht warf einen riesigen Schatten dieser
gerade ihre Wohnung verlassenden Nachbarin über mich. Unterbewusst war mir
klar, dass sie es war, aber es ließ mir den Gang noch kleiner erscheinen, als
er wirklich war. Obwohl sie noch ziemlich weit entfernt war, machte ich einen
plötzlichen Schritt auf die Seite und wollte dabei die Situation mit einem
kleinen Witz auflockern: „Ich bin zu breit“ wollte ich sagen, aber was meinen
Mund verließ war „Du bist zu breit“. Das war, was ich ehrlich dachte. Ich sah
an ihrer überraschten Körperreaktion, dass das ein ungewollter Treffer war.
Ich wollte sie nicht verletzen und hätte gern hinzugefügt: „Neben mir gibt es
keinen Platz.“ Aber was meinen Mund verließ, war: „Neben dir gibt es keinen
Platz.“
Als sie endlich an mir
vorbeiging, sagte sie ein spürbar beleidigtes „Danke!“.
5) Werbung
Für diesen Blog werbe ich
seit Jahren selbst und allein. Natürlich versuche ich, eine individuelle
Strategie in allen möglichen Sprachen zu verfolgen. In den meisten Foren
werden Geburtstage und vielleicht andere Jahrestage der Teilnehmer angezeigt.
Ich nehme das als Grundlage, um diesen Frauen zu gratulieren. Grundsätzlich
gratuliere ich nur Frauen.
Erster Schritt, ich schicke
ihnen: „Alles Gute zum Geburtstag!“ Sollte die Frau darauf antworten, kommt
der zweite Schritt: „Ich schäme mich, dass ich dir über Internet keine Blumen
schicken konnte!“ Darauf kommt sehr oft: „lol“ Der dritte Schritt besteht
aus: „Nette Worte kosten nichts, können aber eine liebliche Wirkung haben. J Ein Lächeln sagt mehr, als es Worte
können. J Und schau in den Spiegel, wenn du
lächelst! Da wirst du sehen, wie deine Lippen ein Lächeln formen / wie dein
Gesicht in einem Lächeln badet.“ Nun fangen die Frauen an, wie Schnee in der
Sonne zu schmelzen. Und dann kommt der letzte Schritt: „Mein Sprachen-Blog
ist genau so nett, wie meine Kommentare im Internet. Hast du ihn schon ausprobiert?
(Hier kommt der Link zu meinem Blog.)
Manche Frauen reagieren hier
überhaupt nicht mehr, aber andere sind wie Feuer und beginnen, sich für den
Inhalt meines Blogs zu interessieren.
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Thursday, 30 May 2019
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265 Kleinere Schriften LIX 1) Ein gefühlsloser Ausdruck 2) Nur ein
langweiliges 3) Ratschlag für die oberen Schichten! 4) Im Kommunismus 5) Wenn
der Staat 6) Im Allgemeinen 7) Die geschichtliche Dummheit 8) Grundlagen für
eine 9) Ein “Freund“ lud 10) Kluge Leute 11) In ancient mythologies 12) Der
Staat und Gesetze 13) Ich werde alt! 14) Frauen haben gegenüber
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1) Ein gefühlsloser Ausdruck
2) Nur ein langweiliges
3) Ratschlag für die oberen
Schichten!
4) Im Kommunismus
5) Wenn der Staat
6) Im Allgemeinen
7) Die geschichtliche
Dummheit
8) Grundlagen für eine
9) Ein “Freund“ lud
10) Kluge Leute
11) In ancient mythologies
12) Der Staat und Gesetze
13) Ich werde alt!
14) Frauen haben gegenüber
1) Ein gefühlsloser Ausdruck
im Gesicht ist nicht unbedingt das Zeichen für charakterliche Stärke, sondern
mehr für geistige Abgestumpftheit.
2) Nur ein langweiliges,
eintöniges Leben kann ausgeglichen sein.
3) Ratschlag für die oberen
Schichten!
Das beste Rezept gegen
Revolutionen, Populisten und Unzufriedenheit in der Gesellschaft ist, dass
ihr nicht alles für euch selbst zusammenrafft, sondern den unteren Schichten
ein normales Leben und Aufstieg ermöglicht und immer daran denkt, dass ihr
ohne die Arbeit der unteren eigentlich nichts hättet und nichts wäret.
4) Im Kommunismus bedeutet
alles für alle im gleichen Maß, aber auch jeder für sich selbst ist dem
anderen gleich. Beide für sich allein wären wunderbare Errungenschaften. Das
ist der innere Widerspruch des Kommunismus.
5) Wenn der Staat, also der
Handlanger, der oberen Schichten anfängt, die kleinen Bürger zu
kontrollieren, dann führt das unausweichlich zur Diktatur. Es steht im
Interesse jedes kleinen Bürgers, dass die Handlungen und Maßnahmen des
Staates für ihn nachvollziehbar sind.
6) Im Allgemeinen gab es
immer drei große Missverständnisse: 1) Der Einzelne verstand die Natur nicht,
die ihn umgab. 2) Der Einzelne verstand die Leute nicht, die ihn umgaben. 3)
Der Einzelne verstand sich selbst nicht.
Ich bin mir nicht sicher, ob
sich bis heute sehr viel daran geändert hat.
7) Die geschichtliche
Dummheit kennt keine Grenzen
- Chinesisches Mädchen
erzählt, der chinesische Mensch stammt von aus Indien kommenden Affen ab,
aber die Japaner hätten alle Beweise im 2. Weltkrieg gestohlen.
- Ein deutsches
Geschichtsbuch aus dem Ende des neunzehnten Jahrhunderts erzählt über Herman
den Cherusker, als den ersten Deutschen, der im Jahre neun unserer Zeitrechnung
im Teutoburger Wald die römischen Legionen vernichtete.
- Ungarische Nationalisten
träumen von “Magna Hungaria“, das die Urheimat der Magyaren gewesen sein
soll.
8) Grundlagen für eine langdauernde
Alleinherrschaft
- 20 % Handlanger
- 35 % Mittelklasse, zwar
murrend, aber mehr daran interessiert auch davon zu profitieren und einfach
auf bessere Zeiten wartend, auch wenn diese vielleicht nie kommen werden.
- 40 % arme Leute, die über
kein wirkliches, eigenes Bewusstsein verfügen, wenig gebildet sind, Hilfsarbeiter,
immer zwischen Gefängnis Obdachlosigkeit pendelnd. Daraus werden die
treuesten Polizisten und Wachpersonal, und sie sind froh, wenn sie ein paar
Krümel bekommen.
- 5 % intellektuelle
Opposition
- Einen Umsturz gibt es erst,
wenn es zu große Versorgungsprobleme gibt.
9) Ein “Freund“ lud mich in
seine Gaststätte ein. Ich solle einmal kommen, aber zugleich legte er mir
doch nahe, dort nicht über Politik zu sprechen, weil auch Mitglieder der
regierenden Klasse zu seinen Gästen zählten und ich ihm sein Geschäft
verderben würde. Ich sagte ihm weder zu, noch lehnte seine Einladung ab,
obwohl ich genau wusste, dass ich nicht dorthin gehen würde. Ich sah ihn eine
ganze Zeit nicht und dann hörte ich von einem gemeinsamen Bekannten, dass ein
paar Leute zu ihm gekommen seien und ihn aufgefordert hätten, seine
Gaststätte zu übergeben. Natürlich hatte er keine andere Wahl und musste sein
Geschäft abtreten, ohne dass ich ihm sein Geschäft verdorben hätte.
10) Kluge Leute sind immer
gegen Diktaturen, weil sie genau wissen, dass früher oder später auch sie an
die Reihe kommen würden.
11) In ancient mythologies, the sky is a man covering the
whole body of woman earth, tenderly caressing it with his clouds and winds.
And when there is a storm, they make wild love, he disseminates his sperm all
over her, kissing her everywhere, till she cries out loudly in delight, this
way rendering her fertile. Then he changes his face, smiles at her with his
warm sunlight. Her bosom, lips, hips, inner thigh and vagina begin to
blossom.
12) Der Staat und Gesetze
sind nötig, für Leute, die nicht denken wollen oder können!
13) Ich werde alt! Woran
merke ich das? Ich beginne, mich selbst zu schonen, und wenn ich dadurch auch
andere schonen kann, bedeutet das eine zusätzliche Freude.
14) Frauen haben gegenüber
Männern einen großen Vorteil, die Kompromissfähigkeit. Der Mann ist wie ein
Schmetterling, der von Blüte zu Blüte fliegt. Die Frau dagegen brauchte für
ihren Nachwuchs die Hilfe eines Mannes und war deshalb zur Entwicklung von
Kompromissfähigkeit gezwungen. In modernen Ländern übernimmt der Staat immer
mehr diese Hilfe-Funktion, weil einige Männer unfähig oder unwillig sind,
diese Hilfe bereitzustellen, und es auf eine Gesellschaft negative
Auswirkungen hat, wenn es zu viele Kinder ohne Ausbildung und Zukunft gibt,
da diese durch die Aussichtslosigkeit ihrer Lebensumstände zur Delinquenz
gezwungen sind. Aber nun besteht hier die Gefahr, dass Frauen diese
Kompromissfähigkeit verlieren, wenn die Lebensumstände sie nicht mehr dazu
zwingen.
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Wednesday, 22 May 2019
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264 Kleinere Schriften LVIII 1) Mai 2019 / Kontrolle durch den Staat 2)
Es ist sicher nicht leicht 3) Du wurdest gerade Anwalt. 4) Je me pose la
question
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1) Mai 2019 / Kontrolle
durch den Staat
2) Es ist sicher nicht
leicht
3) Du wurdest gerade Anwalt.
4) Je me pose la question
1) Mai 2019 / Kontrolle
durch den Staat
Durch Zeitungen wurden
erschrockene Europäer darüber informiert, dass die chinesische Staatspartei
in China mit Hilfe der Computertechnik ein System aufbaut, mit dem alle
Chinesen kontrolliert werden können, die sich in China eine Zukunft aufbauen
wollen, ein normales Leben nicht auf dem Land die bearbeitend oder in einer
Fabrik Fließbandarbeit leistend führen wollen. In diesem Register erscheinen
allerhand Informationen über Lebensführung, Schwarzfahren, Verschuldung,
Vorstrafen, Parteitreue usw.. Gemäß der Nachrichten sollen sich die meisten
Chinesen auch noch darüber freuen.
Man hört, wie diese Europäer
aufschreien und sich über diese “dummen“ Chinesen lustig machen. “Haben diese
Asiaten aus der Geschichte nichts gelernt? Naja, die haben ja nie in einer
wirklichen Demokratie gelebt.“ stellen sie sich die Frage.
Aber wie sieht es denn in
Europa aus? Ein Vorstrafenregister gibt es auch hier. Will einer
Staatsdiener, Bankangestellter oder Angestellter in einem größeren
Unternehmen werden, muss er seinem zukünftigen Arbeitgeber einen Auszug davon
vorlegen. Will jemand einen Kredit aufnehmen, so gibt es auch hier ein
Register, das angeblich die Banken vor unzuverlässigen Schuldnern schützen
soll.
Sollte jemand irgendwann in
seiner Jugend irgendwelche Kritik am System zum Ausdruck gegeben haben und
dadurch in unangenehme Berührung mit der Polizei gekommen sein, ist seine
Zukunft in den sogenannten westlichen Demokratien verstellt. Und diesen
“klugen“ Europäern gefällt dies auch noch. Man könnte jetzt mit Recht die
Frage stellen: “Haben denn diese Europäer aus der Geschichte nichts gelernt?“
Kameras sollen überall
angebracht werden und dazu der Spruch: Wenn du nichts zu verstecken hast,
hast du auch nichts zu befürchten.
1) Jeder der sich diesem
Trend nicht entgegenstellt ist ein Handlanger des Systems. Genau aus den
gleichen Gründen haben die gleichen Leute damals Hitler, Könige und andere
Mächtige unterstützt.
2) Kontrolle durch den Staat
über den Bürger führt weder zu Sicherheit noch zu einer Weiterentwicklung der
Demokratie.
2) Es ist sicher nicht
leicht, schön, reich und beliebt zu werden. Aber es ist gewiss schwieriger,
Grundsätze zu haben.
3) Du hast es geschafft.
Endlich Anwalt. Jetzt hast du alles gelernt, und jede Berechtigung bekommen,
um dich selbst von deinem Mann scheiden zu lassen, deine Bestechlichkeit zu
rechtfertigen oder dich selbst gegenüber deinem Arbeitgeber zu vertreten.
Aber du kannst natürlich auch die Reichen und Einflussreichen vertreten, in
der Hoffnung einmal selbst reich und einflussreich zu werden. Doch die
Geschichte hat gezeigt, dass es den Handlangern meist nicht besser ergeht,
als den Gejagten.
4) Je me pose la question suivante:
Comment puis-je rester ouvert vers d’autres personnes sans faire confiance à
personne? Je dois avouer de n’ayant toujours pas trouvais de réponse à cette
question-là.
Je fais toujours confiance
en beaucoup de gens et ils me trahissent toujours. Parce que je suis un
humain et non un ours de glace qui vit seul dans les régions polaires. Cela
te semble peut-être étrange, je suis entouré de beaucoup de gens, mais je
n’appellerais aucun d’eux un véritable ami. Je ne veux même pas parler des
politiciens, des journaux ou des livres, des gens sur le marché aux légumes,
mes étudiants, etc. Parfois, je ne peux même pas me faire confiance à
moi-même. Ce que j’ai dit ou pensé hier a perdu sa validité aujourd'hui.
Alors que faire? Je suis
souvent seul et je pense, j'écris et compose de la musique. Et puis le
lendemain, je lis ce que j’écrivais, et écoute ce que je composais. Et puis,
je me pose à nouveau la question: Suis-je digne de confiance? Mais je pense
que c’est précisément ce genre de doute qui nous fait avancer, ou mieux, qui
nous chasse en avant.
Peut-être que nous ne
pouvons avoir confiance qu'en l'avenir et en l'humanité. Cela peut sembler un
peu général, mais c’est la seule réponse que je puisse donner.
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